Kurze Version:
Hier ist -mal wieder- Schluss mit der Bloggerei, hab Wichtigeres zu tun.

Lange Version:

Wie festzustellen war, habe ich in der vergangenen Woche nicht gebloggt, was maßgeblich daran lag, dass ich jeden Tag um 6:15 aufgestanden bin und um 8:30 in einem Raum der HAW saß, um meinen Mathe-Vorkurs zu besuchen und anschließend schlicht keine Lust hatte, weiter zu bloggen.
Die Zeiten, dass ich den ganzen Tag eh berufsbedingt vor der Kiste saß, sind vorerst vorüber – natürlich sitze ich weiterhin vor der Kiste, aber mir fehlt einfach die Zeit, diesen/s Blog zu pflegen und zu hegen, obwohl ich sogar jetzt noch zwei Entwürfe hier in der Retorte habe und in der letzten Woche einige Sachen “gelesezeichnet” habe, die ich euch, meiner treuen Leserschaft, eigentlich nicht vorenthalten wollte…

Eine schnelle Zusammenfassung der letzten Tage gibt es nichtsdestotrotz: Die Woche selbst war natürlich maßgeblich durch meinen Mathe-Kurs, sowie meine zahlreichen neuen Bekannten dort geprägt, logisch eigentlich. Am Freitagabend war ich auch total platt, war noch ein bisschen beim Inspektoren-Pärchen, hab mir Matti angeschaut (der dann samt seiner Mama wohlbehalten nach Hause gelassen wurde) und bin dann beinahe dort auf der Couch eingeschlafen…
Nur, um am darauffolgenden Samstag der Landeshauptstadt noch einen Besuch abzustatten, mein Onkel feierte seinen Geburtstag nach, was sehr nett – und natürlich auch gewohnt sehr nahr- und schmackhaft -  war, und mir ermöglichte, den späteren Abend beim Commander und seiner Holden in deren Lindener Wohnung zu verbringen, wohin sie kürzlich verzogen.
Am Sonntag ging es dann auch samt den beiden, sowie dem aus Hamburg angereisten Baron samt besserer Hälfte in die AWD-Arena, wo ich wohl das bislang beste Hannoversche Spiel sehen durfte: Ein astreines 5:1 gegen Gladbach, nur auf des Barons Konterfei zeichneten sich die Sorgen eines untergegangenen Fans ab…

So, und jetzt ist Schulz – vorerst.

Danke für eure zahlreiche Anwesenheit und die immer wieder gern gesehenen Kommentare – sowie das persönliche mannigfaltige Feedback auf meine Schreiberei. Ein bisschen schade ist es schon, jetzt aufzuhören – aber entweder ich schreibe regelmäßig, oder eben gar nicht; und alleine ein Blog zu unterhalten, ist teils schon mühsam ;)

Bis bald – und danke!

17. September 2008, 16:18 Uhr

Tja, da sitz ich vor der Kiste und gehe gleich ins Bett.

Merke: Es verträgt sich nicht, noch für die Bib bis kurz vor 12 zu arbeiten, um darauf um kurz nach 6 wieder aufzustehen. Dafür war der Mathe-Vorkurs heute nicht so abstrakt, hab mich bewusst woanders hin gesetzt und auch prompt ein paar neue Mitstudenten kennengelernt – und muss meine Aussage von gestern revidieren. Tatsächlich hat wohl geschätzt die Hälfte meiner Kommilitonen mindestens eine Berufsausbildung hinter sich und das Altersmittel wird so um die 24 / 25 liegen, also durchaus akzeptabel. Schon jetzt haben wir uns zu einer -noch- losen Arbeitsgruppe zusammen geschlossen, nicht schlecht finde ich :)

Die Mensa hat ein komisches Preisgefüge: Schnitzel + Pommes für 2,20, Tortellini mit lecker Sauce (hatte ich) für 2€ – und Hähnchen mit Pommes für 3,70. Hö? Na, Dirk – ein 28jähriger, der die Tage Papa wird und zuvor 2 Semester technische Informatik studiert hat – nahm sich nur Gemüse und Pommes: Macht einen Euro für einen vollen Teller, da jede Beilage 50Cent kostet. Daran kann man sich gewöhnen, solange man auf die günstigen Sachen achtet.

Sonst? Ja sonst bin ich durch, muss gleich mal schleunigst ins Bett. An dieser Stelle sei noch erwähnt, dass heute zumindest mein letzter verbliebener Job wieder angefangen hat – Jonas, der Sohn einer ehemaligen Kollegin von mir, kam zur Englischnachhilfe für ein Stündchen vorbei, macht mir Spaß, gibt einen vernünftigen Stundenlohn und außerdem brauche ich keine Vorbereitung dafür :D

Zu guter Letzt noch einen herzlichen Glückwunsch an meinen Dad in den Staaten, der heute schlanke 67 geworden ist.

Klingt alles konfus und zusammenhangslos? Ja, ich weiß, macht nix. Kommen wieder bessere Tage, keine Frage… aber das sei jetzt auch noch erwähnt: Ich hab Bock aufs Studium und selbst die aktuelle Anstrengung ist wohl nur gewöhnungsbesdürftig, das pendelt sich ein, da bin ich mir sicher. KOENICH der Musterstudent. Noch nicht, aber wer weiß?! :P

9. September 2008, 21:03 Uhr

Naja, so ähnlich fühlte ich mich heute zumindest, denn heute bin ich um 6:15 aufgestanden und saß um 7:30 im Metronom gen Hamburg, um dem Mathe-Vorkurs meines kommenden Studiums zu frönen.

Ein paar ganz nette Leute hab ich auch gleich kennengelernt, aber bis auf einen (namens Janis) komme ich mir echt alt vor. Und erst recht, weil 3 von heute 6 gelernten Namen “john”, “Steven” und “Dan” (also “Dän”) lauteten… sind Anglizsimen bei der Namensgebung nicht inzwischen wieder out?

Wie auch immer: Der Mathe-Vorkurs ließ sich recht locker an, eine überschaubare etwa 30köpfige Gruppe war zugegen und ich hab sogar schon was gelernt. Oder vielleicht auch nur vergessenes wieder rausgekramt aus dem alten Kopp – man weiß es nicht.

Sehr erfreulich war auf jeden Fall die Mensa – einen gefüllten Teller mit vernünftig gewürztem Bami Goreng für nur 2€, kann man mal machen :)

Nach erfolgter Rückkehr (an den Berufsverkehr muss ich mich noch gewöhnen…) nochmal Antje und Matti im Krankenhaus besucht, anschließend kurz beim Inspektor vorbei – und jetzt auch wieder rein in die Falle. Morgen wird’s nicht früher, dafür hab ich dann später wohl ein bisschen mehr Zeit zum Bloggen…

8. September 2008, 22:13 Uhr

Matti? Ja, Matti Alexander, ein kleiner großer Kerl mit (sofern ich mich recht erinnere) 59cm Körperlänge und 4400g auf der Waage wurde gestern von Antje zur Welt gebracht. Nachdem wir gestern mit dem nun dreifachen Vater Inspektor darauf herzlich angestoßen haben, werde ich mich jetzt gleich mal zum Krankenhaus begeben, um den neuen Erdenbürger persönlich in Augenschein zu nehmen :)

7. September 2008, 17:20 Uhr

Ja, hier auf dem Blog vielleicht. Dafür racker ich gerade. Wie blöd! Und ja, ich sitze jetzt gerade auch noch im Büro – und habe morgen um 8 ne Besprechung. Juhu.

Bei mir brennt die Arbeits-Hütte kurzum, letzte Arbeitswoche halt. Später mehr…

Wie sagt mein Bruder doch immer so schön – egal wann: Bis gleich!

4. September 2008, 21:35 Uhr

Gestern Abend habe ich im Beisein von Steffen mal Googles neuen Browser heruntergeladen und ein erstes Mal ausprobiert, sowie ihn heute einige Male im produktiven Einsatz getestet (zumindest solange ich auf meinem Laptop heute Windows laufen ließ – Chrome gibt es bis dato nämlich noch nicht für Linux oder Mac)
Da sich diverse Seiten schon mit Tests überschlagen hier mein Kurzfazit als Pro/Contra.

Pro:

  • einfache und schnelle Installation – das Ding braucht gerade mal ein halbes MB, dann die Installationsroutine aufgerufen und ruckzuck läuft Chrome auch schon und importiert auch fix Lesezeichen etc. aus Firefox oder Internet Explorer
  • schnell – ja, ich finde, Chrome ist wirklich schnell. Gerade Javascript-lastige Sachen (Typo3, AJAX-Elemente) werden ruckzuck dargestellt und Seiten schneller gerendert
  • schlicht und schnörkellos – so aufgeräumt kam selten ein Programm daher, es geht wirklich ums Browsen, bzw. Web-Anwendungen starten, Flash ist auch gleich dabei und funktioniert tadellos; an diesem Punkt scheiden sich aber wohl die Geister, siehe den ersten Contra

Contra:

  • schlecht zu konfigurieren – wie geschrieben ist der Browser sehr schlicht und damit simpel, aber mir fehlen auch essentielle Einstellungen; Lesezeichen lassen sich irgendwie noch nicht sonderlich toll verwalten, es gibt keine einblendbare Statusleiste und das Tab-Verhalten lässt sich z.B. noch überhaupt nicht konfigurieren, auch die meist besuchten Seiten (ähnlich Opera) zu Anfang lassen sich entweder nur komplett löschen oder gar nicht
  • keine Erweiterbarkeit – dies ist ein Punkt, der vermutlich im Laufe der Zeit müßig sein wird, da Chrome open source ist und ja erst just released wurde, mich stört definitiv zurzeit aber definitiv, wie werbelastig so Internetseiten ja sind – ABP rulz!
  • GoogleUpdater – das ist für mich als alter Taskmanager-im-Blick-Haber der Tod – immer wieder startet dieses Programm im Hintergrund und will auch permanent irgendwas aus dem Netz laden, wie mir meine Firewall verriet. Kanns ja machen – aber halt dann, wann ich’s will, bzw. auch Chrome an sich läuft. Aber einfach unangemeldet im Hintergrund… ne, das finde ich scheiße!

Prinzipiell ein netter Browser, gefällt mir und kann was werden – es ist ja schließlich immer noch eine sehr frühe Beta-Version, ich gehe mal davon aus, dass sich jetzt schon unzählige Menschen mit mehr Zeit und Programmier-Kenntnissen als meiner einer daran machen und Erweiterungen basteln. Solange der letzte Punkt meines Contras aber nicht abgestellt wird – oder man dies zumindest in den Einstellungen unterbinden kann – bleibt das Teil nicht auf meinem Rechner!

3. September 2008, 17:55 Uhr

So, meine lieben Kinderlein, heute hat der Onkel euch ein tolles neues Spielzeug mitgebracht, mit dem ihr ganz toll Überwachungsstaat spielen könnt.

Erhielt z.B. solche Rezensionen:

Ich dachte, ich seh nicht recht. Jetzt wird den Kinder schon so früh wie möglich beigebracht, dass sie keine Freiheit haben und sie werden auf ein Leben ohne Privatsphäre vorbereitet! WOW! SO wird einem Menschen auch das letzte bisschen Freiraum gestohlen.
Der Überwachungsstaat ist wohl nicht aufzuhalten. Dennoch werde ich niemals meine Bastion menschlichen Wohlbefindens aufgeben für ein Leben in kontrollierter Sicherheit! Denn wer seine Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, verdient weder das eine, noch das andere! [...]

Die Spannung steigt ins Unermessliche… und da ist er – der LEGO Überwachungs- und Abhörtruck.
Kostet nur 50€, und wie man sehen kann, sollte man sich auch gleich die Kundenrezensionen zu Gemüte führen. Wenns nicht so traurig wäre.. ach was, ganz schön witzig :D

3. September 2008, 09:13 Uhr

Ich erwähnte ja schon mal die Festplattenverschlüsselung, und wie ich jetzt auf dem law blog las, sieht die Pozilei es inzwischen auch als müßig an, sich ernsthaft an die Entschlüsselung zu machen (auch wenn’s im genannten Artikel um PGP ging… same difference ;) )

2. September 2008, 09:57 Uhr

Vielleicht hat man es auf einschlägigen Nachrichtenseiten bereits gelesen – die Information sickerte durch, dass Google einen eigenen Browser namens Chrome entwickelt hat. Prinzipiell klar; sie wollen gegen den immer noch übermächtigen Internet Explorer angehen, mich wundert nur, dass sie vor ein paar Tagen erst die Zusammenarbeit mit der Mozilla Foundation verlängert haben (maßgeblich, um im Suchfeld des Firefox als Standardsuchmaschine eingestellt zu sein).

Heute soll “Chrome” zumindest in mehr als 100 Ländern veröffentlicht werden – ich bin gespannt! Nähere Details gibt’s unter den oben verlinkten Nachrichtenlinks, außerdem auch auf dem offiziellen Google-Blog.

edit vom Nachmittag
Auf SPIEGEL findet man einen ausführlicheren Bericht – der Download soll ab etwa 21 Uhr Ortszeit möglich sein.

2. September 2008, 08:54 Uhr

Warum muss eine Konsole eigentlich überall gleich aussehen? Warum war ich mir die ganze Zeit sicher, Cumulus auf Solaris zu installieren? Warum funktionieren die meisten aller UNIX-Befehle auch unter ubuntu und umgekehrt – und warum sieht alles gleich aus?
Ja, Konsolenebene ist ein Arschloch.

Von vorn: Heute morgen bin ich ins wie geplant ins Rechenzentrum Volgershall gegurkt, um dort mit meinen Kollegen auf einem Server, der sonst zum Flash-Streamen verwendet wird, die neue Version von Cumulus zu installieren. Abgesehen von ein paar Anfangsschwierigkeiten (mein Benutzername war nicht unter den sudoers) hat dann die Installation über ein Shell-Skript eigentlich ohne Probleme geklappt. Blöderweise lief aber der Server nicht. Über “ps -ef” war auch kein Dienst zu entdecken, der auf Cumulus schließen ließ.
Blöde Sache. Das Installationslog wurde dann mit cat auch einmal durchgelesen, dieses gab allerdings vor, dass die Installation ohne sämtliche Probleme durchgelaufen sei. Hmpf. Der dann angerufene Support stellte sich als hochgradig inkompetent heraus, mehr als “öm, äh, öh” gab’s da prinzipiell nicht zu hören – bis auf “Ja, ne, sie müssen das schon als superuser installieren.” Nun gut, dann zum Chef gelatscht, der auf der Kiste root hat, der hat das alles nochmal durchlaufen lassen – mit dem erwarteten Resultat: Genau das Gleiche. Wieder da angerufen, diesmal hörte ich nur mit…

“[...]Ne, das ist keine Solaris, das ist eine ubuntu-Maschine.[...]”

Argh! Ich Vollnase! Stimmt ja, voll vergessen, hatte ich sogar noch ein paar Tage zuvor mit einem der Kollegen drüber gesprochen, dass eben auf einer ubuntu-Maschine Platz sei, nicht auf den einem der anderen Tomcat-Server, die allesamt eben auf Solaris laufen (und mit denen ich ursprünglich gerechnet hab). Warum muss so eine blöde Konsole über ssh eigentlich auch überall gleich aussehen?

Naja, trotzdem banane, dass das Installationsskript ohne Probleme durchlief. Anschließend also das Linux-Paket installiert, jetzt waren zumindest die zuvor fehlenden Skripte da, maßgeblich, um z.B. den Dienst überhaupt zu starten oder zu beenden (start-admin.sh beispielsweise). Trotzdem lief Cumulus nicht, als ich versucht hab, den Dienst per Hand zu starten, meldete die Kiste eine “illegal operation”. Na prima.

Das mit dem Chef dort telefonisch besprochen, der sich daraufhin mal die Skripte genauer angesehen hat, und merkte, dass alle Installationsordner, binaries und executables dort in falschen Verzeichnissen angegeben waren und hat dies dann manuell korrigiert: Ta-da, es läuft! :)
War natürlich klar, dass wir kurz danach gemerkt haben, dass das Skript “install-admin.sh” einzig und allein genau das macht – die anderen Skripte auf die lokalen Bedürfnisse/Einstellungen zu ändern. Ergo war der maßgebliche Fehler der Installation, dass eben dieses Skript zum Ende nicht aufgerufen wurde.

Meine Herren, war das ein Kampf… dafür streite ich mich jetzt noch mit dem WebPublisher, der Web-Komponente des Cumulus, der natürlich auch erstmal nicht will. Ist zum Glück aber nicht soo tragisch, maßgeblich soll eh per Cumulus-Client drauf zugegriffen werden, da ist die Weboberfläche erstmal nicht primär wichtig.

1. September 2008, 18:55 Uhr