Der erste richtige Tag in NYC – nach einem Frühstück bei Hella ab in zur Metro-Haltestelle “Prospect Ave” um die Ecke und mit der “R” und einem Metro-Tagespass ausgestattet ab nach Manhattan.
Dort angekommen wurden wir erstmal von der Hektik und schieren Größe dieser Stadt erschlagen – obwohl ich das ja eigentlich kenne. Zuerst haben wir Ground Zero einen Besuch abgestattet, wo seit meinem letzten Besuch vor 4 (?!) Jahren sich augenscheinlich eher wenig getan hat – faktisch ist es aber so, dass das geplante Memorial nun dort gebaut wird, ich bin gespannt. Anschließend sind wir ziemlich direkt ins Metropolitan Museum of Art gefahren. Auch hier erstmal wieder von der schieren Größe überwältigt – fettes Ding. Wir haben also eine eher schnelle Tour gemacht, die immer noch gut dreineinhalb Stunden gedauert hat! Dafür haben wir eine schicke altägyptische Ausstellung gesehen, uns in einer furchtbaren American History Ausstellung verlaufen und dann bei Modern Art wirklich schöne Skulpturen und Bilder gesehen – dank der Fortbildung durch meinen Bruder kann ich jetzt auch Brancusi von Puryear oder Bourgeois unterschieden
Auf dem Dach des Museums hat man abschließend einen herrlichen Ausblick über NYC und den Central Park – und noch ein paar ansehnliche Stücke von Koons (wer’s mag – ich schon).
Durch den Central Park sind wir dann auch noch einige Zeit geschlendert, danach ab nach Chinatown, um was Essbares zu finden. Das taten wir auch in rauen Mengen, hat uns aber im Endeffekt alles nicht besonders zugesagt (Entenfüße, hmmm
), obwohl wir bestimmt ne Stunde da rumgelatscht sind, bis uns die Füße weh taten, und wir es dann satt waren, an jeder Ecke gefragt zu werden ob wir “Rolex, Rolex, Tag Heuer” und Co kaufen wollten. Wir sind also nach Little Italy abgebogen (das langsam aber sicher immer mehr von Chinatown vereinnahmt wird) und haben uns eine simple Pizza gegönnt.
Da der Abend langsam hereinbrach und wir nahezu 12 Stunden in Manhattan unterwegs waren, haben wir uns auf den Rückweg nach Brooklyn gemacht und sind dort mit Hella noch eine Kleinigkeit essen und trinken gegangen – ein herrliches kleines Straßenlokal namens KitchenBar, direkt auf der anderen Straßenseite. Da Hella am darauffolgenden Morgen früh raus musste (die Radiosendung!) sind Paule und ich aber noch ein wenig an der lauen Luft sitzen geblieben und haben auch noch ein wenig mehr getrunken…
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