Den letzten Tag in McLean verbrachten wir wiederum in der Hauptstadt – zuerst steuerten wir mein geliebtes Georgetown an, den ältesten Stadtteil von DC und durch seine kleinen Straßen, Reihenhäuser und Lädchen ein bisschen europäisch. Schnell stellte sich aber heraus, dass der von meinem Bruder gesuchte Skate-Shop und auch mein all-time favorite CD-Laden nicht mehr existierte, weiß der Geier wieso. Grmpf. Immerhin gab es weiterhin eine Filiale von Johnny Rockets, wo wir die besten Burger unseres Urlaubs verspeisten – und natürlich eine fette (im doppelten Sinne!) Portion Chili Fries!
Anschließend rüber an die Mall, um unsere verbleibenden Museums-Besuche abzuwickeln: Einige Zeit im modernen Teil der National Gallery of Art, dem East Building, verbracht, wo auch ich dann Skulpturen und Bilder einiger inzwischen mir altbekannter Künstler sah, Moore, Brancusi, Bourgeoise etc… ein geiles Museum, auch architektonisch sehr beeindruckend. Den klassischen Teil (das West Building) wollten wir ursprünglich auslassen, schauten aber dann doch bei einer Sonderausstellung von Puryear rein, was sich wirklich lohnte. Interessanterweise ähneln einige der Stücke durchaus Skulpturen meines Bruders…
Um den Tag rund zu machen, sind wir nochmal rüber ins Air&Space Museum – um dort nun mit weniger Leuten noch ein wenig rumzuschauen und um in einen IMAX-Film zu gehen. Wir entschieden uns für “Fighter Pilot – Operation Red Flag“; wie sich herausstellen sollte ein wirklich beeindruckender und interessanter Film, aber triefend patriotisch, beinahe schon propagandistisch…
Abends zurück nach McLean (nicht ohne bei einem Straßenstand noch Obama ‘08 T-Shirts zu kaufen!), wo ich dann für Gisela und uns kochte – Steak war mal wieder angesagt (dazu Kartoffeln, Schnittbohnen, angebratene Zwiebeln)! Ohne mich selbst loben zu wollen, sag ich mal, es war schmackhaft
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